Die Gemeinde mit einer Einwohnerzahl von 2300 liegt 10 km von Sopron entfernt, am Ufer des Neisiedler Sees. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1199 mit dem Namen Racus, die ihr Image bis heute bewahrt hat.
Die Hauptsehenswürdigkeit von Fertőrákos ist der Kőfejtő (Quaderbruch). Der Abbau des Quaderbruchs begann in den römischen Zeiten. Im Lajta-Kalkstein befinden sich pflanzliche und tierische Fossilien. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die 10-12 m hohe Höhle mit ausgezeichneter Akustik, wo im Sommer ein Theater funktioniert. Bei der Passierstelle Fertőrákos-Mörbisch für Radfahrer und Fußgänger zeugt das Mithrász-Heiligtum über eine Siedlung aus den römischen Zeiten.
In der Mitte des Dorfes befindet sich der einzige auf einem öffentlichen Platz gebliebene Pranger des Landes aus dem XVI. Jahrhundert. In seiner Nähe befinden sich die Stadtmauerüberreste aus dem XVI. Jahrhundert. Das barocke Schloss des Bistums von Győr wurde auf mittelalterlichen Gründen im XVII.-XVIII. Jahrhundert ausgestaltet. Die barocke katholische Kirche der Gemeinde wurde im Jahre 1696 eingeweiht, ihr Turm stammt aus dem Mittelalter.
Sonstige Sehenswürdigkeiten sind noch die im XVIII. Jahrhundert gebaute Wassermühle, die Kalkspatkristall-Sammlung und die Kapelle in Virágosmajor.
In der Gemeinde empfangen viele Unterkünfte und Gaststätte die Besucher. 500m vom Dorf entfernt beginnt das Naturschutzgebiet mit dem Neusiedler-See, mit dessen wunderschöner Vogelwelt, und Strand, mit Fahrrad-, und Reitwegen.